Schulpartnerschaften
   
 

Frankreichaustausch

Bereits seit  2001 führt die Ortenbergschule einen Schüleraustausch mit dem Collège Mount Sauvy in Orgon durch. Orgon liegt in der Provence zwischen Marseille  und Avignon. In einem zweijährigen Rhythmus lernen sich ungefähr  35 Schülerinnen und Schüler durch die gegenseitigen Besuche näher kennen und erhalten einen Einblick in die Kultur des Nachbarlandes. Die französischen Schüler lernen neben Englisch oft auch Deutsch als Zweite Fremdsprache, so dass die Verständigung ganz gut klappt.
Normalerweise kommen die Franzosen vor den Osterferien nach Frankenberg und der Gegenbesuch erfolgt im Mai. Auf dem Programm  stehen neben sportlichen Aktivitäten wie reiten in der Carmargue , klettern im Klettergarten, auch Besichtigungen altrömischer Stätten, ein Tag am Meer in Les Saintes Maries de la Mer und natürlich lernen die Schüler den Schulalltag ihrer Gastgeber kennen.
In Deutschland unternehmen die gastgebenden Schüler mit ihren Austauschpartnern ein gemeinsames Programm wie Schlittschuh laufen, Schwimmbadbesuche und Ähnliches.

Durch diesen Begegnungsaustausch sind einige langfristige Freundschaften entstanden, die sogar zu gegenseitigen Familienbesuchen führten. Alle Schüler profitieren davon, dass sie die Fremdsprachen zur Verständigung nutzen und ihr interkulturelles Wissen erweitern.

 

"Sonne, Meer und Abenteuer"   (Bericht aus 2014)

Bereits zum 10. Mal führte die Ortenbergschule ihren Begegnungsaustausch mit der südfranzösischen Partnerschule Mount Sauvy durch.  Die jahrgangs-gemischte Gruppe von Grundschülern, Haupt- und Realschülern  der Ortenbergschule und Gymnasiasten der Edertalschule  bestand aus 37 Schülern und Schülerinnen, darunter auch Inklusionskinder. Zur Begleitung fuhren die Kollegen Cornelia Schönbrodt, Christel Leonhäuser-Geitz, Martina Böttner-Gassmann, Regina Specht-Mohr und Marcos Garcia Mendez mit.
Für die Austauschschüler  ging am Sonntag eine abwechslungsreiche Woche zu Ende. Bei ihrem Besuch erhielten die Schüler einen Einblick in den Schulalltag, das Leben in den französischen Gastfamilien und erkundeten die Umgebung: Sie besichtigten die im Bild zu sehenden Ockerfelsen sowie den Ort Roussillon und nahmen dort an einem Farben-Workshop teil.
Beim gemeinsamen Ausflug mit den französischen Austauschpartnern in den Kletterpark standen sportliche Aktivitäten und Teamgeist im Vordergrund. Den Donnerstag, der auch in Frankreich ein Feiertag ist,  verbrachten die Jugendlichen in den Familien und konnten ihre freundschaftlichen Kontakte vertiefen.
Der nächste Tagesausflug führte durch die Camargue nach Le Grau du Roi  in ein beeindruckendes Meeresaquarium und anschließend bot sich die Gelegenheit ein paar Stunden am Strand zu verbringen.
Ein Highlight,  besonderes für die Jungen der Gruppe,  war der Besuch einer "Manade", eines für die Camargue typischen Stierzuchtbetriebs. Dort konnten die Schüler miterleben, wie einzelne Stiere von den „Guardians“ auf ihren weißen Pferden von der Herde getrennt werden, um anschließend das Brandzeichen zu erhalten.  Danach  zeigten die Guardians ihre Reiterkunst und ihren Mut im Umgang mit den Stieren. Gerne hätten einige Schüler es ihnen nachgemacht. "Das wäre besser als Pfingstmarkt", meinte einer der Jungen, aber es konnte natürlich nur beim Zuschauen bleiben.

 

"Wir sehen uns in den Sommerferien"   (Bericht aus 2012)

Für Leon und seinen französischen Austauschpartner Bastien war der Abschied nicht so schwer. Sie haben bereits die Zugverbindung Avignon- Frankfurt herausgesucht und werden in den Sommerferien 3 Wochen gemeinsam in Orgon und Viermünden verbringen.
Für die anderen 34 Austauschschüler der Ortenbergschule und der Edertalschule ging eine abwechslungsreiche Woche zu Ende. Beim Gegenbesuch in Orgon, Provence (Südfrankreich), erhielten die Schüler einen Einblick in den Schulalltag, das Leben in den französischen Gastfamilien und erkundeten die Umgebung: Sie besichtigten die mittelalterliche Befestigungsanlage  „Les Baux de Provence“ und ließen sich in einem ehemaligen Steinbruch von Lichtinstallationen zu den provencialischen Malern Gauguin und Van Gogh verzaubern.
In Avignon stand neben dem Besuch der berühmten Brücke und des Papstpalastes auch ein Stadtbummel auf dem Programm. Der nächste Tagesausflug führte nach der Besichtigung des Amphitheaters in Arles durch die Camargue nach Saintes Maries de la Mer.
Beim gemeinsamen Ausflug mit den französischen Austauschpartnern in den Kletterpark standen sportliche Aktivitäten und Teamgeist im Vordergrund. Den Sonntag als letzten Tag der Reise verbrachten die Jugendlichen in den Familien und konnten ihre freundschaftlichen Kontakte vertiefen.
Vielleicht gibt es in zwei Jahren für mehr Schüler ein Wiedersehen, denn der nächste Austausch wurde von den deutschen und französischen Lehrern bereits beschlossen: 2014 wird es der 10. Austausch sein.

 

Comenius

Die OSF ist seit 2000 Comenius-Schule. Das Comenius-Programm ist ein von der EU finanziell gefördertes  Projekt, das Schulpatenschaften unterstützt.  Dabei arbeiten mindestens 3 europäische Schulen gemeinsam an einem Thema und stellen sich bei Besuchen gegenseitig ihre Projektergebnisse vor.
Da die Partnerschaften alle 2 Jahre neu beantragt werden müssen, hatten wir schon Partnerschulen in vielen europäischen Ländern: Frankreich (Provence und La Réunion), Irland, Italien (Umbrien und Sardinien), Rumänien, Spanien (Galizien). Themenschwerpunkte der vorangegangenen Projekte waren eher naturwissenschaftliche Aspekte: „Die Erde: Unser blauer  Planet“, „Der Mensch in seiner Umwelt“.

Das aktuelle Projekt heißt „Your Chance in Europe“ und befasst sich mit beruflicher  Orientierung. Unsere Partnerschulen sind in Motala, Schweden, und in Almeria, Spanien. Die EU finanziert zum einen die Projektarbeit vor Ort, also Materialen, Ausflüge,  Eintritte u. Ä. .  Zum anderen werden die Reisen zu den Projekttreffen finanziert.  So fuhren im Juni 2010 8 Schülerinnen und Schüler und 8 Lehrerinnen und Lehrer nach Schweden.  Im Oktober 2010 reisen 6 Schülerinnen und Schüler und 5 Lehrerinnen und Lehrer nach Spanien. Das Abschlusstreffen des Projektes wird im Mai in Frankenberg stattfinden.  Die Jugendlichen werden in Gastfamilien untergebracht. So ermöglichen die Projekttreffen Einblicke in Kultur des Gastlandes, das andere Schulsystem und in unserem Fall auch in die Betriebe vor Ort und die beruflichen Chancen, die jungen Menschen geboten werden.